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	<title>Ein Logbuch persönlichen Wandels und Entwicklung</title>
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	<description>Teilen Sie Ihre Erfahrungen mit Veränderungen mit anderen, indem Sie diese als Kommentar einfügen!</description>
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		<title>Der Schluss am Anfang</title>
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		<pubDate>Tue, 17 Jan 2012 08:09:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[Anfang]]></category>
		<category><![CDATA[eigene Erfahrungen]]></category>
		<category><![CDATA[Ende]]></category>

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		<description><![CDATA[In der Reihenfolge der Artikel steht hier das Ende am Anfang. Dies entspricht ja eigentlich auch einem der Grundgedanken der gesamten Blogbeiträge, der da lautet: Am Anfang steht ein Ende. Wenn die hier in dem Blog erläuterten Ideen zu Veränderungsprozessen dem einen oder anderen Ideen geben zu deren Gestaltung oder dabei helfen, mit den begleitenden [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In der Reihenfolge der Artikel steht hier das Ende am Anfang. Dies entspricht ja eigentlich auch einem der Grundgedanken der gesamten Blogbeiträge, der da lautet: Am Anfang steht ein Ende. </p>
<p>Wenn die hier in dem Blog erläuterten Ideen zu Veränderungsprozessen dem einen oder anderen Ideen geben zu deren Gestaltung oder dabei helfen, mit den begleitenden Phänomenen, der Verunsicherung, der Unsicherheit usw. umzugehen, dann ist das Ziel erreicht.</p>
<p>Interessant wäre auch, wenn Sie Ihre eigenen Erfahrungen mit Veränderungen und Übergängen als Kommentar anfügen würden.</p>
<p>Hier ist damit erst einmal Schluss!</p>
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		<title>Neuanfänge, die verändern</title>
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		<pubDate>Mon, 16 Jan 2012 08:48:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>
		<category><![CDATA[innere Abstimmungsprozesse]]></category>
		<category><![CDATA[Neuanfang]]></category>

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		<description><![CDATA[Wirksame Neuanfänge beginnen in uns, auch wenn sie manchmal erst durch die Rückmeldungen aus dem Umfeld in den Fokus unserer Aufmerksamkeit geraten. Wir können diesen Prozess fördern und verstärken, aber wir können nicht zu vorher festgelegten Ergebnissen kommen. Doch wenn diese Ergebnisse einmal beginnen, Form anzunehmen, können einige Dinge getan werden. Zu aller erst geht [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wirksame Neuanfänge beginnen in uns, auch wenn sie manchmal erst durch die Rückmeldungen aus dem Umfeld in den Fokus unserer Aufmerksamkeit geraten. Wir können diesen Prozess fördern und verstärken, aber wir können nicht zu vorher festgelegten Ergebnissen kommen. Doch wenn diese Ergebnisse einmal beginnen, Form anzunehmen, können einige Dinge getan werden.</p>
<p>Zu aller erst geht es darum, von dem „sich vorbereiten auf“ zum „handeln“ zu kommen. Sich vorzubereiten kann eine endlose Angelegenheit werden, die den inneren Widerstand dann eher noch weiter aufbaut. Zwar ist es auch wichtig, etwas zum richtigen Zeitpunkt zu tun oder den passenden Zeitpunkt abzuwarten, aber das bedeutet nicht, dass man seine Chancen verbessert, indem man immer weiter komplizierte Vorbereitungsschritte einbaut. Wenn die Zeit kommt, höre auf, Dich vorzubereiten, und handle!</p>
<p>Das zweite, das man tun kann, ist, sich selbst mit dem angestrebten Ziel des Neuanfangs zu identifizieren. Wie fühlt es sich an, wenn Du das getan haben wirst, was Du beabsichtigst zu tun? Du bist derjenige, der dies und dies tut. Die Leute sehen Dich als den, der das und das getan hat, und indem Du Dich durch ihre Augen siehst, nimmst Du wahr, was Selbst-Vertrauen ist: Zu erfahren, dass Du derjenige bist, der diese Dinge tun kann. Indem man selbst auf andere schaut, verleiht man diesen die Kraft oder Fähigkeit, Dinge zu tun, von denen man denkt, dass sie einem selbst fehlen. Dies kann man nun auf sich selbst anwenden und mit sich selbst durchspielen.</p>
<p>Als drittes gilt es, der Versuchung zu widerstehen, eine vermeintlich einfachere Route einzuschlagen, bei der die Dinge immer aufregend und bedeutungsvoll sind, statt das eigene Anliegen in kleinen, meist unspektakulären Schritten anzugehen. Sie sind es jedoch, die zum Ziel führen: z.B. Vereinbarungen treffen, Telefonate führen, zum hundertsten Mal  die eigene Idee erklären, das sind die trivialen Dinge am Anfang, im Vergleich zu dem großen Ziel jedoch sind sie langweilig. </p>
<p>Sich zu sehr nur an den angestrebten Ergebnissen zu orientieren und sich dadurch zu sehr unter Druck zu setzen, kann einen Neuanfang unmöglich machen. Deshalb ist als viertes, wichtiges Element für einen Neuanfang ein Perspektivenwechsel zu beachten von der Orientierung auf das Ziel hin zu einer Orientierung auf den Prozess, das Ziel zu erreichen. </p>
<p>Dem entspricht auch eher die Logik des Übergangs-Prozesses selbst, der eben mehr eine Entwicklung ist und kein 3-Stufen Schalter. Auch dann, wenn der Neuanfang im Äußeren sehr schnell abläuft, läuft der Prozess der Re-Identifikation und Wiederangliederung im Inneren vergleichsweise langsamer ab. Viele alte Übergangsrituale entsprechen diesem Umstand, indem die Betreffenden in mehreren Stufen und langsam in der Zeit in ihr Dorf zurück gebracht werden.</p>
<p>Es ist unrealistisch einen Neuanfang wie einen Start aus den Startblöcken beim Sprint zu erwarten. Selbst wenn die äußeren Bedingungen stimmen, laufen die inneren Abstimmungsprozesse nach. Man sagt dann: „Die neue Situation ist noch ungewohnt für mich.“ Genauer müsste man sagen: „Ich glaube, ich bin noch nicht ganz der Mensch für die neue Situation, aber ich bin auf dem Weg.“ Das ist eine Zeit, geduldig und behutsam mit sich selbst, dem anderen Selbst und anderen umzugehen.</p>
<p>Nicht alles bleibt nach einer Beendigung hinter einem zurück, und es ist für Menschen auch wichtig, sich dessen was bleibt in ihrem Leben zu vergewissern, gerade wenn sich so viel geändert hat. Es geht, nach alldem, um ein neues Kapitel im eigenen Leben. Ich bin zu keinem anderen geworden. Der Übergangsprozess ist eine Schleife in einer Lebensreise, ein Weggehen vom Hauptstrom für eine gewisse Zeit, um dann zurückzukommen und wieder da zu sein.</p>
<p>In sozialer Hinsicht bedeutet dies, dass die in der neutralen Zone isolierte Person sich wieder ankoppelt und dabei ihre Einsichten und Ideen in eine Form bringt und  wieder zu handeln beginnt. Der Mensch ist wieder wirklich da und lässt sich wieder auf (neue) Beziehungen oder Projekte ein. Die alten Verbindungen, die durch die Abkoppelung unterbrochen waren, können wieder neu geknüpft werden, auch wenn sie vielleicht stark verändert sind.</p>
<p>Psychologisch betrachtet, bringt uns dieser Prozess wieder zu uns selbst zurück, verbunden mit einer Reintegration unserer neuen Identität und Elementen unserer vorhergehenden. Diese Verbindung ist bedeutsam, um „geerdet“ zu sein und nicht „in den Wolken zu fliegen“. Wie ein Zen-Spruch sagt: <strong>„Nach der Erleuchtung kommt die Wäsche dran.“</strong></p>
<p>Beendigungen und Neuanfänge, mit der Erfahrung von Leere und der Keimungszeit dazwischen: Dieses grundlegende Muster von Entwicklung in unserem Leben erkennen und nutzen zu lernen, ist von großer Bedeutung.</p>
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		<title>Die Erfahrung des Neuanfangs III</title>
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		<pubDate>Sat, 14 Jan 2012 16:32:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Idealbild eines geradlinigen Lebens und einer ebensolchen Karriere prägt unsere Vorstellungen davon, wie es sein sollte, so dass wir unterschätzen, wie oft Menschen das ganze Leben hindurch radikale Neuanfänge beginnen und welche wichtigen Erfahrungen aus solchen Wendepunkten kommen. Es ist eine Frage der Perspektive: Schauen Sie sich die Lebensläufe der Menschen in Ihrer Umgebung [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Idealbild eines geradlinigen Lebens und einer ebensolchen Karriere prägt unsere Vorstellungen davon, wie es sein sollte, so dass wir unterschätzen, wie oft Menschen das ganze Leben hindurch radikale Neuanfänge beginnen und welche wichtigen Erfahrungen aus solchen Wendepunkten kommen. Es ist eine Frage der Perspektive: Schauen Sie sich die Lebensläufe der Menschen in Ihrer Umgebung im Hinblick auf Brüche, Krisen u.a. an und Sie werden einige finden. Das Bild einer glatten Entwicklung entspricht häufig einer Fiktion.</p>
<p>Neuanfänge sind für jeden möglich und jeder hat seine Schwierigkeiten damit. Ein Teil unseres Selbst wird davon überzeugt sein, dass wir mit dem ersten Schritt in eine Neuausrichtung ein Desaster riskieren. Auch wenn die damit verbundenen Ängste für jeden unterschiedlich sind, so kommen sie doch alle aus einer Quelle: Echter Wandel greift die alte Arte und Weise an, wie „wir gelernt haben“, „wer wir sind“ und „was wir brauchen“. Indem wir uns aber von unseren Intuitionen und Bedürfnissen leiten lassen, sagen wir „Ich existiere auf meine einzigartige Weise!“ Aus dem relativen Vakuum in der neutralen Zone heraus im Übergang zu einem neuen Anfang werden wir uns unserer Autonomie und Selbstständigkeit gewahr, wie dies in Zeiten, in denen die Dinge einfach ihren Lauf nehmen nicht der Fall ist. </p>
<p>Um erfolgreich einen Neuanfang zu machen, ist es wichtig, mehr und anderes zu tun als einfach nur etwas auszuhalten. Es ist wichtig zu verstehen, wie wir selbst unsere eigenen Absichten immer wieder hintertreiben und Zweifel säen. Unter Umständen sind dies alte, mit dem Neuen konkurrierende Modelle, Muster oder Überzeugungen, die an dieser Stelle verstanden werden müssen. Es ist, als ob jeder von uns eine innere Seite hat, deren Vorstellung von Selbstsorge immer dann auf den Plan tritt, wenn uns die Autonomie, die wir im Übergangsprozess erleben, bedrohlich erscheint. Bei manchen ist dies der Fall, wenn  sie ein Risiko eingehen. Andere erleben eine Art von Selbst-Sabotage, während sie versuchen, „das Ganze ins Trockene “ zu bringen. Für den einen beinhaltet Inaktivität, für den anderen ständige Bewegung Unsicherheit. Egal wie es ist, ein neuer Anfang bringt ein lange bestehendes Arrangement aus der Fassung. </p>
<p>In Beziehungen, in denen Neuanfänge eines der Partner häufig Konflikte und manchmal sogar ein Gefühl des Betrugs auslösen, kann diese Rolle auch der jeweilige Partner übernehmen. Der von einem Partner ausgehende Wandel löst Gefahrensignale in dem jeweils anderen Partner aus, weil die alten, stillschweigenden Übereinkünfte, auf der die Beziehung beruht, wieder neu verhandelt werden müssen. Diese Situation kann auf eine gute Weise nur offen und ehrlich angegangen werden, weil alles andere nur den Widerstand auf der anderen Seite verstärkt.</p>
<p>Auch ist es wichtig, zwischen einem echten Neuanfang im Leben eines Menschen und seiner  eigenen Abwehrreaktion auf eine Beendigung hin zu unterscheiden. (Beispiel: Jemand, neuerdings im Ruhestand, beginnt den Haushalt zu organisieren, wie er dies vorher im Betrieb getan hat.) Beides belastet eine Beziehung, aber während ein Neuanfang neue Optionen ins Spiel bringt, ist die Abwehrreaktion nur der Versuch, die alten Verhältnisse aufrechtzuerhalten.</p>
<p>Unglücklicherweise kann man nicht vorher wissen, ob der Pfad, den man gerade beschreitet, nach vorne oder zurück führt, und es kann sogar notwendig sein, ihm erst ein Stück zu folgen, um dies überhaupt herauszufinden. Aber es gibt zwei Hinweise, auf die zu achten, es lohnt. Der erste kommt von den vertrauten Menschen in der eigenen Umgebung. Es geht nicht darum, ob diese der Veränderung zustimmen oder nicht, sondern ob das, was sich da andeutet, für sie etwas Neues bedeutet oder als Neuauflage eines alten Musters daherkommt. Der zweite Hinweis kommt aus dem Übergangsprozess selbst. Er liegt in der Antwort auf die folgende Frage: Sind Sie wirklich durch einen Abschluss in die neutrale Zone gegangen und haben Sie dort den Neuanfang entdeckt, den Sie nun weiter verfolgen oder ist dieser „Anfang“ nur der Versuch, eine Beendigung oder die Erfahrung der neutralen Zone zu vermeiden?</p>
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		<title>Die Erfahrung des Neuanfangs II</title>
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		<pubDate>Thu, 12 Jan 2012 08:48:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Was an diesem Punkt noch nicht zu einem Abschluss gekommen ist, ist die innere Neustrukturierung und Ausrichtung und damit auch der Zugang zur eigenen Energie und Motivation. In der neutralen Zone fühlen sich viele abgeschnitten von ihren Energiequellen oder die Energie wird unangenehm als innere Unruhe erlebt, weil sie in Ermangelung von Orientierung und Zielen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Was an diesem Punkt noch nicht zu einem Abschluss gekommen ist, ist die innere Neustrukturierung und Ausrichtung und damit auch der Zugang zur eigenen Energie und Motivation. In der neutralen Zone fühlen sich viele abgeschnitten von ihren Energiequellen oder die Energie wird unangenehm als innere Unruhe erlebt, weil sie in Ermangelung von Orientierung und Zielen zwischen ganz unterschiedlichen Polaritäten hin und her oszilliert. Es ist jedoch als ob das Ding, das man als sein Leben bezeichnet, zeitweise in einen Zustand der reinen Energie zurückkehren muss, bevor es eine neue Gestalt annehmen und neuen Schwung aufnehmen kann. </p>
<p>Vielleicht wurden deshalb in archaischen Kulturen häufig Mythen über die Entstehung der Welt über einem kranken Menschen gesprochen. Indem der Patient symbolisch in die Nähe des Schöpfungsaktes gebracht wurde, lebte er wieder in der anfänglichen Fülle des Seins und war mit allen lebendigen Elementen verbunden. Der Mensch wurde symbolisch neu geboren, um die gesamte Energie und die Potenziale, die ein Lebewesen zum Zeitpunkt der Geburt hat, wieder zu erlangen (M. Eliade).</p>
<p>Was sind die Signale, die auf einen neuen Anfang hinweisen? Der wichtigste Hinweis beginnt als eine schwache Andeutung eines Unterschieds, eines neuen Themas in der Melodie, als fremdartiger Duft in der Luft. Weil diese Signale sehr subtil sind, ist es schwierig, sie wahrzunehmen. Das ist auch der Grund, weshalb wir in Zeiten eines Übergangs ganz natürlich häufig die Leere und Stille aufsuchen. Der erste Hinweis kann entweder die Form einer inneren Idee, Vorstellung, eines Eindrucks, eines Bildes oder einer Chance außerhalb unserer selbst annehmen, die sich nicht durch eine rational erfasste Bedeutung auszeichnet, sondern sich eher als eine Resonanz, eine Schwingung zeigt, die aus uns selbst heraus entsteht.</p>
<p>Es gibt nicht die eine Form dieser Erfahrung. Sie beinhaltet viel mehr, dass sich etwas in unsere Vorstellungswelt drängt und wir davon angezogen werden. Es könnte auch sein, dass Sie bereits mitten drin sind, bevor Sie sich dessen gewahr werden, da sich dieses Geschehen an der Grenze zwischen bewusstem und unbewusstem Denken abspielt – ähnlich einem halb-ausgebildeten Tagtraum oder einer Intuition. </p>
<p>Manchmal kommt der Hinweis auch von einem anderen Menschen, einer Bemerkung, die jemand vielleicht eher achtlos äußert und an die man sich immer wieder erinnert, die an einem nagt und, die einem eine Veränderung rückspiegelt. Und dann kann es noch eine ganze Weile dauern, bis man weiß, was sie bedeutet.</p>
<p>Manchmal kommt der Hinweis in der Gestalt eines Traums. Das erinnert uns daran, dass traditionelle Kulturen ihre Mitglieder häufig aufforderten, ihre Träume im Hinblick auf eine innere Führung zu beachten. Es geht dabei nicht um ja oder nein zu einer Entscheidung, sondern um einen Pfad, vielleicht einen übersehenen Weg.</p>
<p>Bedeutsame Anfänge hängen mehr von einer Art innerer Neuordnung als von äußeren Veränderungen ab, da wir immer dann, wenn wir in Übereinstimmung mit unseren tiefen Bedürfnissen (s. weiter oben) handeln, auch stark motiviert sind.</p>
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		<title>8. Abschließen mit einem Neuanfang &#8211; Die Erfahrung des Neuanfangs I</title>
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		<pubDate>Wed, 11 Jan 2012 08:21:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach einer Zeit als brachliegendes Neutrum sind wir darauf vorbereitet, uns selbst wieder neu zu erfinden, verändert durch die Dekonstruktion unserer alten Muster, durch die Auflösung der Strukturen und Perspektiven der alten Lebensphase und der sich anschließenden Reise durch die neutrale Zone. Wir leben in einer Welt, in der wir gewohnt sind, Dinge durch einen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach einer Zeit als brachliegendes Neutrum sind wir darauf vorbereitet, uns selbst wieder neu zu erfinden, verändert durch die Dekonstruktion unserer alten Muster, durch die Auflösung der Strukturen und Perspektiven der alten Lebensphase und der sich anschließenden Reise durch die neutrale Zone.</p>
<p>Wir leben in einer Welt, in der wir gewohnt sind, Dinge durch einen Dreh mit einem Schlüssel, mit Hilfe des Umlegens eines Schalters zu starten. Ist dies nicht der Fall, so gehen wir auf Grund unserer gewohnten Art zu denken davon aus, dass etwas falsch läuft. Viele Ideen von Veränderung sind von ähnlichen Vorstellungen geprägt. Auch auf den Bereich persönlicher Veränderungen übertragen wir Vorstellungen, die eher der Reparatur einer Maschine oder vielleicht einer Operation entsprechen. Ohne dass wir uns dies überhaupt vergegenwärtigen, erwarten wir auf eine naive Art und Weise, dass uns „Psychomechaniker“ aus der Schwierigkeit heraus helfen, uns das Problem entfernen und uns wieder dazu bringen, zu funktionieren wie vorher. Es geht nicht darum einen abgetragenen Organismus zu reparieren, dieser muss neu entstehen.</p>
<p>Habe ich allerdings bereits Erfahrungen mit Veränderungen gemacht, dann weiß ich, dass ich frei gewählte oder mir zugestoßene eigene Veränderungen und Entwicklungen in meine eigenen Hände nehmen muss, auch wenn ich meist dazu andere Menschen brauche.<br />
An dieser Stelle im Prozess, im Verlauf der neutralen Zone, stellen sich dann Fragen wie die folgenden: Wie weiß ich, wann eine Beendigung abgeschlossen ist und die Zeit in der neutralen Zone vorbei ist? Wie weiß ich, welcher der Wege vor mir derjenige ist, der für einen bedeutungsvollen Neuanfang steht? Das Leben geht weiter und es gibt keinen Stillstand. Es ist, als ob man als Mitfahrer in und an einem fahrenden Auto die Reifen wechseln muss. Glücklicherweise tun wir jedoch selbst dann, wenn wir scheinbar erfolglos versuchen, unser Leben am Laufen zu halten, ohne es zu beabsichtigen, Manches von dem, was wir tun müssen, um uns zu erneuern und zu verändern. </p>
<p>Die meisten Neuanfänge sind denn auch indirekt und unspektakulär. Meist stellen wir uns klare, bewusste Schritte vor, die wir machen sollten, aber „die Anfänge aller menschlichen Vorhaben sind unordentlich“, wie J. Galsworthy sagt. </p>
<p>Erinnern Sie sich an wichtige Neuanfänge in Ihrer eigenen Geschichte. Sie trafen vielleicht zufällig einen alten Freund, der Ihnen von einem Job erzählte, der frei war. Sie gingen auf eine Party, auf die Sie eigentlich gar keine Lust hatten, und trafen dort die Frau, mit der nach vielen Jahren immer noch verheiratet sind. Sie studierten Spanisch, weil die Französisch Vorlesung schon morgens um acht war und sie nicht so früh aufstehen wollten, usw…. </p>
<p>Die Lehre, die man aus all solchen Situationen ziehen kann, ist, dass wir die Chancen und Gelegenheiten finden oder vielleicht sie uns, immer dann wenn wir zu einem Neuanfang bereit sind. Die Situation passt dann wie ein Schlüssel in ein Schloss und die Türe öffnet sich. Ist dies nicht der Fall, bleibt die Situation einfach eine von vielen, ohne diese besondere Bedeutung und man befindet sich weiter in der neutralen Zone.</p>
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		<title>Die Neutrale Zone –das Scharnier dazwischen</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 13:26:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Bei dem Reflektieren über Symbole und dem Entwickeln kleiner privater Rituale geht es, wie schon gesagt, nicht darum eine Art von Zauber zu veranstalten, sondern sich mit diesen Handlungen der Gestalt des natürlichen Übergangsprozesses gewahr zu werden: Sterben, die neutrale Zone, Wiedergeburt sind keine Ideen, die wir in das Leben bringen, sie sind Phänomene, die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei dem Reflektieren über Symbole und dem Entwickeln kleiner privater Rituale geht es, wie schon gesagt, nicht darum eine Art von Zauber zu veranstalten, sondern sich mit diesen Handlungen der Gestalt des natürlichen Übergangsprozesses gewahr zu werden: Sterben, die neutrale Zone, Wiedergeburt sind keine Ideen, die wir in das Leben bringen, sie sind Phänomene, die wir im Leben finden, wenn wir hinter die vertrauten Oberflächen blicken.</p>
<p>Die Verhältnisse werden hier vereinfacht dargestellt. Diese Reihenfolge von Ende, neutrale Zone und Neuanfang muss so nicht ablaufen. Im wirklichen Leben gibt es Abweichungen von dieser Abfolge. Wenn jemand bei seiner Arbeit oder in seinem privaten Umfeld innerlich abstirbt, gibt es keine Beendigung, keine Abkoppelung. Der alte Job, die alte Beziehung gibt es noch, aber der Mensch ist nicht mehr dabei, er oder sie ist gefühlsmäßig nicht mehr dabei. Vielleicht hat dann auf einer emotionalen Ebene eine Beendigung stattgefunden, ohne dass dies Auswirkungen nach außen zeigen würde. Der Mensch bewegt sich nun wie ein Schlafwandler in einer Rolle, mit der er einmal identifiziert war, es aber nun nicht mehr ist.</p>
<p>Häufig folgen ein äußeres Ende und ein Neuanfang so dicht auf einander, dass kein Raum für eine neutrale Zone zwischen ihnen geblieben ist: Von einem Job in einen anderen, von einer Beziehung in die nächste… Dann können Gefühle der Fremdartigkeit und Schwierigkeiten, sich in die neue Situation einzufinden, als die Folgen einer ausgefallenen neutrale-Zonen-Erfahrung betrachtet werden. Gleich ob der Neuanfang vor dem eigentlichen Abschluss oder Alt an Neu scheinbar übergangslos angeschlossen hat, die Erfahrung der neutralen Zone bleibt eine Zeit der inneren Reorientierung. Die moderne Zeit mit ihrem Machbarkeits- und Kontrollmythos negiert diesen Aspekt des Entwicklungsprozesses und des Seins und sieht Veränderung so als ob es einfach eine Sache einer einfachen Neuanpassung wäre.</p>
<p>Tatsächlich ist die Zeit in der neutralen Zone die Zeit, in der das eigentliche Geschäft des Übergangs stattfindet: Innere Reorientierung und Neuordnung, der Übergang von einem Lebensabschnitt in den nächsten. Im Rückblick sagen viele Leute: „Alles ist damals schon passiert, auch wenn ich in dem Moment gar nicht wusste, was da vor sich ging.“ Oder sie sagen, das sei die Zeit gewesen, in der sie am meisten waren, wer sie wirklich sind, obwohl oder gerade weil sie sich sehr unsicher darüber waren, was vor sich ging.</p>
<p>Ohne dieses Verständnis der Vorgänge in der neutralen Zone, wird die begleitende Orientierungslosigkeit nur als eine Konfusion gesehen, die nach schneller Ordnung und Orientierung ruft und damit die Chancen dieser Phase während eines Ordnungsübergangs nicht nutzt. Demgegenüber erschließt das Verständnis der neutralen Zone als ein zentrales Moment in einem Veränderungsprozess erst die Möglichkeit, die Potenziale zu nutzen, die dieser Prozess mit sich bringen kann. Kreative Menschen haben sich am Vorabend ihrer „Wiedergeburt“ immer zurückgezogen. </p>
<p>Das Muster von Rückzug und Wiederkehr lässt sich in den Lebensgeschichten von ganz Großen, wie Paulus, Benedikt, Buddha, Mohammed, Machiavelli, Dante und vielen anderen beispielhaft finden, zeigt sich aber genauso, vielleicht weniger spektakulär auch bei ganz gewöhnlichen Sterblichen. Vielleicht hilft es zu wissen, dass eben auch prägende Personen der Menschheitsgeschichte diese Kreisläufe durch die Dunkelheit der neutralen Zone auf ihrem Weg durchlaufen haben, während die gewöhnlicheren Lebensläufe mit einem kleineren Pinsel gemalt sind und die Momente der Erkenntnis vielleicht weniger bedeutsam sind. Es ist annähernd das gleiche Muster, das wir auch in unseren eigenen Lebensläufen finden, wenn wir nur hinschauen. Vielleicht sind sie aber auch nur deshalb so bedeutsam geworden, weil sie sich auf diese Erfahrung eingelassen haben. </p>
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		<title>So können Sie die Zeit in der neutralen Zone für sich nutzen VII</title>
		<link>http://www.loesungsmuster.de/blog/2012/01/09/so-konnen-sie-die-zeit-in-der-neutralen-zone-fur-sich-nutzen-vii/</link>
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		<pubDate>Mon, 09 Jan 2012 09:24:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nehmen Sie sich ein paar Tage, um auf Ihre eigene Version einer Übergangs-Reise zu gehen. Es geht nicht darum, wie weiter oben erwähnt, eine Art Ritual ablaufen zu lassen, das ansonsten mit dem Leben, wie Sie es führen, nichts zu tun hat und nur aufgesetzt und fremdartig wäre, aber der Wunsch nach Rückzug in einem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nehmen Sie sich ein paar Tage, um auf Ihre eigene Version einer Übergangs-Reise zu gehen. </strong></p>
<p>Es geht nicht darum, wie weiter oben erwähnt, eine Art Ritual ablaufen zu lassen, das ansonsten mit dem Leben, wie Sie es führen, nichts zu tun hat und nur aufgesetzt und fremdartig wäre, aber der Wunsch nach Rückzug in einem Übergang und in der neutralen Zone entspricht oft einem eigenen Bedürfnis. Bei dieser Empfehlung geht es deshalb darum, dieser natürlichen Tendenz ein Stück weiter zu folgen, sich für eine Zeit zurück zu ziehen und einige Tage alleine zu verbringen, in denen Sie bewusst über den gegenwärtigen Übergangsprozess in Ihrem Leben nachdenken. </p>
<p>Es sollte ein Ort sein, mit dem Sie nicht vertraut sind und, der frei von den gewohnten Einflüssen Ihres Alltags ist, wie es bei den Reisen der Initianden in alten Zeiten der Fall war. Je einfacher und ruhiger der Rahmen ist, desto mehr besteht die Chance, dass Sie sich Ihrer eigenen, inneren Angelegenheiten gewahr werden. Die Nahrungsmittel sollten einfach sein, die Mahlzeiten klein. Lassen Sie alle Unterhaltungsmedien zu Hause. Nehmen Sie ein Notizbuch mit, allerdings ohne den Zwang irgendetwas von Bedeutung darin aufschreiben zu müssen.</p>
<p>Der Rückzug ist eine Reise in die Leere und eine Zeit, die eigene Aufnahmefähigkeit und Sensibilität zu entwickeln. Je mehr Sie zurücklassen, desto mehr Raum haben Sie, etwas Neues zu finden. Es geht nicht darum, auf eine Erleuchtung zu warten, sondern das, was Sie tun, achtsam zu tun, nur das und nichts anderes.</p>
<p>Wenn Sie die Idee anspricht, halten Sie in dieser Zeit einmal eine Nachtwache, das heißt, halten Sie sich wach und machen Sie nichts als z.B. ein Feuer am Brennen zu halten, sich ab und zu etwas zu trinken zu holen, umher zu gehen … </p>
<p>Es liegt kein besonderes Geheimnis darin, sich zurückzuziehen, während man sich in diesem Prozess  befindet. Man lebt einfach eine Weile in einer äußeren Situation, die zur inneren Situation in direkter Beziehung steht. Achten Sie auf Ihre Intuitionen und auf Zufälle, die geschehen, und die verrückten Ideen, die auftauchen, und die Träume, an die man sich in den ersten Sekunden nach dem Erwachen erinnert. Wenn es für Sie passt, führen Sie kleine symbolische Handlungen aus, etwas aufschreiben und verbrennen, einen Kreis auf die Erde malen und sich hineinsetzen, Spiralen auf einen Stock schnitzen, laut sprechen … Lassen Sie sich voll und ganz auf den Prozess ein, der sich entwickelt, ohne sich über dessen Bedeutung Gedanken zu machen.</p>
<p>Wenn Sie wollen, tun Sie, was immer Sie tun, so als ob dies Teil eines alten, kunstvollen Rituals wäre und tun Sie dies mit Ihrer gesamten Aufmerksamkeit. Sie müssen keine Resultate erbringen, müssen nichts erreichen. Wenn Sie glücklich sind, seien Sie glücklich. Wenn Sie sich langweilen, langweilen Sie sich. Es gibt keine bessere, passendere, hilfreichere Erfahrung als die, die Sie gerade in diesem Moment machen. Was immer Sie fühlen, erleben, Sie erleben es, und Sie sind an diesem Ort, um mit diesem Menschen, d.h. mit sich selbst, alleine zu sein. </p>
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		<title>So können Sie die Zeit in der neutralen Zone für sich nutzen VI</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Jan 2012 07:30:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Überlegen Sie, was bliebe ungelebt, wenn Ihr Leben heute enden würde. Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Freund der Familie eines Verstorbenen, der die Aufgabe übernommen hat, eine Grabrede oder einen Bericht für die Lokalzeitung zu schreiben. Angenommen, Sie selbst wären der Verstorbene, was würden Sie über sich selbst schreiben? Es geht um die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Überlegen Sie, was bliebe ungelebt, wenn Ihr Leben heute enden würde. </strong></p>
<p>Stellen Sie sich vor, Sie wären ein Freund der Familie eines Verstorbenen, der die Aufgabe übernommen hat, eine Grabrede oder einen Bericht für die Lokalzeitung zu schreiben. Angenommen, Sie selbst wären der Verstorbene, was würden Sie über sich selbst schreiben? Es geht um die Dinge, die Sie getan haben und die, die Sie nicht getan haben, in den Jahren, die Ihnen zur Verfügung standen. Enden Sie mit einem Satz, wie z.B.: „Zum Zeitpunkt seines/ihres Todes, war er/sie dabei … einen Anfang zu machen … war stecken geblieben in … war weit von zu Hause … dabei die Erwartungen anderer zu …“ oder was sich Ihnen in dieser Art und an dieser Stelle aufdrängt.</p>
<p>Da Beendigungen in einem gewissen Sinn ein symbolisches Sterben beinhalten, ist ein Nachruf durchaus die passende Form, die Vergangenheit zu beschreiben.</p>
<p>Was ist in der Vergangenheit ungelebt geblieben, welche Träume, welche Überzeugungen, welche Talente, welche Ideen, welche Qualitäten in Ihnen blieben unbeachtet. Sie sind an einem Wendepunkt in Ihrem Leben. Das ist die Gelegenheit, etwas anderes mit Ihrem Leben anzufangen, etwas über das Sie sich auf eine bedeutungsvolle Weise äußern können.</p>
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		<title>So können Sie die Zeit in der neutralen Zone für sich nutzen V</title>
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		<pubDate>Thu, 05 Jan 2012 07:15:08 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nutzen Sie diese Gelegenheit, um herauszufinden, was Sie wirklich wollen. Unter normalen Umständen denken wir eher: „Wenn ich nur …. könnte oder hätte.“ In Zeiten des Übergangs fallen viele der einschränkenden Bedingungen und Begrenzungen weg und wir denken nun: „Wenn ich nur wüsste, was ich wirklich will…“ Was wir wollen, ist meist viel weniger klar, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nutzen Sie diese Gelegenheit, um herauszufinden, was Sie wirklich wollen. </strong></p>
<p>Unter normalen Umständen denken wir eher: „Wenn ich nur …. könnte oder hätte.“ In Zeiten des Übergangs fallen viele der einschränkenden Bedingungen und Begrenzungen weg und wir denken nun: „Wenn ich nur wüsste, was ich wirklich will…“</p>
<p>Was wir wollen, ist meist viel weniger klar, als wir annehmen, weil schon die Beschäftigung mit den eigenen Wünschen und dem eigenen Wollen häufig mit Schuld und Ambivalenz behaftet ist: Das brauchst du nicht wirklich… Das Wollen sollen, was andere meinen, es wäre das Richtige, Gute, Beste… Später wirst Du erkennen, dass … Oder es ist die Enttäuschung, die wir erleben, wenn unsere Bedürfnisse und Wünsche missachtet werden und wir uns davor schützen, indem wir die Wahrnehmung unserer Bedürfnisse vor uns selbst abblocken (dissoziieren).</p>
<p>Um sich mit den eigenen Wünschen und Bedürfnissen vertraut zu machen, hier ein kleines Experiment. Stellen Sie sich vor, Sie würden sich – ohne eine Beschränkung &#8211; etwas zu essen und zu trinken bestellen können. Sie fragen sich, was möchte ich jetzt im Moment wirklich essen und trinken? Nehmen Sie sich 1-2 Minuten Zeit. Vergessen Sie jetzt die Antwort und fragen Sie sich stattdessen, wie Sie auf ihre Antwort gekommen sind:<br />
Haben Sie Ihren Geschmack, Ihren Bauch, Ihren Appetit gefragt? Sind Sie die Frage angegangen wie eine Prüfungsfrage? Haben Sie sich verschiedene Menus vorgestellt oder haben Sie verschiedene Möglichkeiten gedanklich durchgespielt? Haben Sie in Ihrer Erinnerung nach etwas gesucht, was Ihnen in der Vergangenheit gut geschmeckt hat? Haben Sie sich Ihre Lieblingsspeisen vorgestellt? Haben Sie eine Idee gehabt und sie dann als unmöglich, dumm oder absonderlich abgetan?</p>
<p>Die meisten Menschen haben die eine oder andere Strategie, um zu einer Antwort zu kommen. Und es besteht die Vermutung, dass es auch eine dieser Strategien sein wird, die bei wichtigeren Entscheidungen als der um Geschmacksfragen verfolgt wird, wie dies in der neutralen Zone der Fall ist. Dabei geht es nicht darum, etwas zu tun, was das „Wünschen“ oder „Wollen“ angeht, sondern nur sich dessen gewahr zu sein.</p>
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		<title>So können Sie die Zeit in der neutralen Zone für sich nutzen IV</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Jan 2012 10:18:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>admin</dc:creator>
				<category><![CDATA[Allgemein]]></category>

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		<description><![CDATA[Nutzen Sie diese Unterbrechung im Fluss Ihres Lebens, um eine Autobiografie zu schreiben. Warum eine Biografie? Manchmal wird erst in der Rückschau klar, wo es hin gehen soll oder wird. Auch scheint es leichter zu sein, etwas, das vorbei ist, loslassen zu können, wenn man es sich noch einmal in der Rückschau vergegenwärtigt hat und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><strong>Nutzen Sie diese Unterbrechung im Fluss Ihres Lebens, um eine Autobiografie zu schreiben.</strong></p>
<p>Warum eine Biografie? Manchmal wird erst in der Rückschau klar, wo es hin gehen soll oder wird. Auch scheint es leichter zu sein, etwas, das vorbei ist, loslassen zu können, wenn man es sich noch einmal in der Rückschau vergegenwärtigt hat und es in einen sinnvollen Zusammenhang gestellt hat. Weiter können die Erfahrungen vergangener Übergänge nützliche Informationen liefern und als Ressourcen Sicherheit im aktuellen Prozess geben. </p>
<p>Möglicherweise erscheint auch die eigene Vergangenheit, so wie sie bis zu diesem Zeitpunkt erinnert wird, in diesem Lebensabschnitt als ein Artefakt aus einer anderen Zeit und kann in einem neuen Licht betrachtet werden. Was ein Mensch seine Vergangenheit nennt, ist ohnehin ein Teil seiner Gegenwart. Sie ist ein Konstrukt, seine Auswahl von Situationen, Bewertungen und Ereignissen entsprechend dem Zugang zur eigenen Geschichte, wie er in der Gegenwart aktuell ist. Die aktuelle Situation verleiht einer gegebenen Vergangenheit Sinn und eine bestimmte Vergangenheit suggeriert eine bestimmte Zukunft. Die Vergangenheit ist nichts Feststehendes, sondern Rohmaterial für jemand, der damit arbeitet (lebt). Die Geschichte und Geschichten neu zu erzählen, vielleicht mit neuen Informationen oder aus einem anderen Blickwinkel, kann dazu führen, sich leichter auf eine neue Zukunft einlassen zu können. Zudem erschließt die neutrale Zone neue Blickwinkel, da aus der Leere heraus kein Zwang besteht, die eigene Geschichte in einer ganz bestimmten Art und Weise zu sehen. </p>
<p>Einmal angefangen, eröffnen sich ganz neue Möglichkeiten.</p>
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